Planen – Bauen – Testen

Das Team des Schiffsbergungsvereins arbeitet nach einem Zeitplan, der die Projektplanung vorsieht, um sicherzustellen, dass die Bergung im März 2024 in Angriff genommen werden kann.

Neben den Hebesäcken wird auch die Stahlkonstruktion berechnet, getestet und verbessert.

Drei technische Vorrichtungen werden speziell für unsere Bedürfnisse entwickelt. Dabei handelt es sich um die Spülvorrichtung, die die Hebeleinen unter das Schiff spült, das Einhacksystem, da die Schwerlasträger und die Hebeleinen fast ohne externe Hilfe einhaken müssen,

und schliesslich die beiden Bergungspontons, die ähnlich wie die Trimtanks eines U-Boots funktionieren.

Die Versuche an einem kleinen Mock-up waren beeindruckend, es konnten Bleigewichte kontrolliert angehoben, abgesenkt oder sogar schwebend gehalten werden. Aus diesem Grund planen wir bei der Bergung mit Hebesäcken, zwei davon am Bug und am Heck des Schiffes zu platzieren, jedoch in viel grösserer Ausführung. Diese sind notwendig, um die Hebung kontrollieren zu können und ein Kippen des Schiffes sowie ein eventuelles Herausrutschen aus den Hebeleinen zu verhindern.

Da der Mensch zu langsam ist, um dies zu kontrollieren, entwickelt der Verein eine „speicherprogrammierbare Steuerung“ (SPS), die zur Steuerung und Regelung der Luft- und Wasser-ventile sowie der Pumpen anhand der Auswertung von Sensordaten dient.

Derzeit wird ein noch grösserer Mock-up des Bergungspontons gebaut, wobei die Steuerung, Pumpen und Ventile bereits der Originalgrösse entsprechen.

Die aktuell geplante Dimension des Bergungspontons beträgt 7 Meter in der Höhe, 2,6 Meter im Durchmesser, und jeder kann 20 Tonnen kontrolliert bergen.

Somit sind wir auf Kurs doch es gibt noch viel Arbeit.

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